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Radio Erft

1. März 2026

Radio Erft ist das Lokalradio für den Rhein-Erft-Kreis in Nordrhein-Westfalen und seit dem 1. November 1992 auf Sendung.

Radio Erft sendet in und für den gesamten Rhein-Erft-Kreis von Elsdorf über Bergheim bis nach Wesseling kurz vor Köln und von Erftstadt bis nach Pulheim. Über die UKW-Frequenzen 105,8 und 91,4 MHz, DAB+ in der Region sowie Online werden die Hörerinnen und Hörer mit Nachrichten, Wetter- und Verkehrsmeldungen, Veranstaltungstipps und der besten Musik begleitet. 

Trotz der Nähe zur Metropole Köln bewahrt die Region Ihre eigene Identität und so gehören Karneval genauso wie Tagebau und der Strukturwandel der Region zu den relevanten Themen die Radio Erft seinen Hörerinnen und Hörern präsentiert. Zwischen urbanem Leben, ländlichen Orten und einer ganz besonderen regionalen Verbundenheit. Der Sender versteht sich als Stimme des Rhein-Erft-Kreises, die lokale Themen aufgreift und reflektiert – nicht nur die klassischen Nachrichten, sondern das, was die Menschen dort wirklich bewegt. 

Vom Bagger zum Badesee? Der Strukturwandel wird die Region im Rhein-Erft-Kreis in den kommenden Jahrzehnten nachhaltig verändern. Foto: privat, Grafik: Land NRW

Chefredakteur Christian Meißner-Phillips ist zugleich Moderator im Sender und genießt es, neben dem Management des Teams auch regelmäßig am Mikrofon zu stehen. Ergänzt wird diese Tätigkeit durch sein Engagement in der Sendergruppe der Rheinland-Sender Radio Köln, Radio Leverkusen, Radio Erft, Radio Berg, Radio Rur, Radio Bonn/Rhein-Sieg und Radio Euskirchen, die thematisch und organisatorisch zusammenarbeiten und beispielsweise die gemeinsame Sendung "Kölsch und Jot"

VG Vorsitzender Wolfgang Stutzinger beschreibt Radio Erft: "Radio Erft erreicht täglich rund 180.000 Menschen in der Region. Programmlich können wir nur erfolgreich sein, wenn wir die heterogene Struktur des Kreises auch in unserem Programm abbilden und bei den großen und den kleinen lokalen Dingen dabei sind, die für die Menschen relevant sind. Ich bin stolz darauf, dass die Redaktion so gut hinbekommt."

Ein bedeutender Aspekt des regionalen Lebens ist der Strukturwandel im Rheinischen Revier: Mit dem Ende der Braunkohleförderung bis 2030 verändern sich Landschaft und Wirtschaft grundlegend. Die Tagebaue, allen voran der Tagebau Hambach, werden nach und nach zurückgebaut, rekultiviert und sollen neue Seen und grüne Naherholungsräume werden. Davon betroffen sind viele Kommunen im Rhein-Erft-Kreis, die sich gerade auf diese Zukunft einstellen. Radio Erft begleitet diesen Wandel redaktionell – von Bau- und Renaturierungsprojekten über politische Entscheidungen bis hin zu den Alltagsfragen der Menschen im Revier. 

Weitere Informationen über Radio Erft auf der Homepage des Senders unter www.radioerft.de