DAB+ und Audiomarkt
Winter 2025
- 18.12.2025: Die NRW Lokalsender starten auf DAB+. Die Region Münsterland folgt Anfang 2026.
- Rado Mixtape ist auf Sendung.
- Die NRW Lokalradios werden voraussichtlich noch im Dezember 2025 über regionale DAB+ Kapazitäten verbreitet
- Für den Münsterland-Multiplex einigen sich die Antragsteller aktuell in einem Verständigungsverfahren. Auch dieser Multiplex wird voraussichtlich in Kürze auf Sendung gehen.
Herbst 2025
Bewegung im Audiomarkt NRW. Während die Verbreitung über regionale DAB+ Kapazitäten vorbereitet wird, verändern sich Verantwortlichkeiten und Zugehörigkeiten bestehender Sender:
- Das von RADIO NRW verbreitete Programm NOXX wird durch RADIO MIXTAPE abgelöst.
- Die landesweiter zweite Kette, um die zunächst lange Jahre gerungen wurde und dann in einem zweiten Vergabe- und Verständigungsverfahren ein Konsortium aller Anbieter das Programm "NRW1" aus der Taufe hob, tritt in den Hintergrund und lässt zukünftig das Programm BigFM auf der landesweiten zweiten Kette verbreiten.
- Antenne NRW erfüllte die Erwartungen der Gesellschafter offenbar nicht, so verkaufte man den Sender an die Radio Group.
Sommer 2025
Das Verständigungsverfahren zu regionalem DAB+ ist abgeschlossen. Die Bewerber/innen einigten sich auf einen Plattformbetrieb und die Konditionen der Verbreitung.
Frühjahr 2025
Aktuell läuft ein Verständigungsverfahren unter den Antragstellern einer regionalen DAB+ Verbreitung in NRW. Die Bewerber/innen konnten sich 2024 auf fünf und perspektivisch sechs Regionen bewerben. Der Lokalfunk ist eher mit Vernunft als mit Begeisterung dabei, denn vor der DAB+ Verbreitung stehen Investitionen und laufende Kosten, deren Refinanzierung fraglich ist. Dies hat auch die Landesmedienanstalt erkannt, die die Branche mit einem Förderprogramm stützt und damit durchaus einem der zentralen Anliegen des Lokalfunks nachkommt. Für den Lokalfunk ist die Entscheidung jedenfalls richtig, perspektivisch auf DAB+ präsent zu sein. Die Zukunft von UKW ist unklar und die Brückentechnologie DAB+ wird - zumindest eine zeitlang - helfen, um der sinkenden UKW-Nutzung entgegenzustehen. Vor einigen Jahren hätte auch der VLR das noch ganz anders formuliert.
Die Verbände des Lokalfunks unterstützen die Bewerbungen mit Formulierungshilfen und Mustern für die Sender. Laut dem Portal radioszene.de haben sich insgesamt 53 Bewerber/innen und vier Plattformbetreiber/ innen auf die bis zu 80 freien Plätze beworben.